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Immer am Ball

Die Geschichte des Badminton-Spiels

Der modernen Form des Badmintonsports in Wettkampfform geht auf eine lange Entstehungsgeschichte voraus.

Die wahrscheinlich älteste Sportgeschichte führt nach China. Dort wurde "Federball" ("Di-Dschiän-Dsi") zur Körperertüchtigung als Mannschafts- oder Einzelspiel betrieben. Erste Datierungen von Archäologen gehen auf etwa 618 n. Chr. zurück.

Federball war mindestens schon seit dem 14. Jahrhundert in Europa bekannt. Als "Choule" diente es zunächst in Frankreich, später auch in England als Volksbelustigung am Fastnachtsdienstag. Doch leider wurden alle Spiele durch Karl V. in Frankreich verboten!

Britische Kolonialoffiziere brachten das Federballspiel Mitte des 19. Jahrhunderts (1870) von Indien wieder nach England.

Der Name "Badminton" geht zurück auf den Landsitz "Badmintonhouse" (Cloustershire) des Dukes of Beaufort.

In Deutschland wurde der erste Badminton Club 1902 in Bad Homburg gegründet. Er löste sich aber wegen der zu hohen Kosten wieder auf.

Nach dem zweiten Weltkrieg gründeten Angehörige der britischen Besatzungsmacht den ersten Club in Kiel (1949).

Im Januar 1953 wurde der "Deutsche Badminton Verband" anlässlich der 1. Deutschen Einzelmeisterschaft von 14 Vereinen gegründet.

Seit Anfang der achtziger Jahre gehört Badminton dem Schulsport an.

Die Anerkennung als olympische Disziplin erfolgte 1992 mit der erstmaligen Austragung in Barcelona.